Eine gute Pipettenflasche für Hautpflege ist mehr als ein Flaschenkörper mit Glaspipette. Zuerst sollte geklärt werden, ob eine Pipette zum Produkt passt. Danach werden Flaschenmaterial, Füllmenge, Pipettenverschluss, Hals, Pipettenlänge, Oberfläche und die tatsächlich verfügbaren Modelle miteinander verglichen.
Für Seren, Gesichtsöle, Essenzen und andere gut fließende Hautpflegeprodukte ist die Pipettenflasche ein gängiges Format, weil sich damit kleine Mengen gezielt aufnehmen und abgeben lassen. Trotzdem müssen Flasche, Pipette, Balg, Verschlusskappe und Dichtung als zusammengehörige Einheit funktionieren. Ein passendes Aussehen im Katalog ist deshalb nur der Anfang der Auswahl.
Für den Einkauf ist eine einfache Reihenfolge am hilfreichsten: zuerst das Spenderformat bestätigen, danach zwei oder drei reale Pipettenflaschen vergleichen und anschließend die Komponenten, Dekoration und ein Muster des ausgewählten Modells prüfen.

Zuerst prüfen, ob eine Pipettenflasche zum Hautpflegeprodukt passt
Eine Pipette funktioniert besonders gut mit Produkten, die sich ohne großen Widerstand in das Pipettenrohr ziehen und wieder ausgeben lassen. Wasserähnliche Seren, Gesichtsöle, Essenzen und viele leichte Treatments gehören zu den typischen Anwendungen.
Sehr feste Cremes, fadenziehende Gele, Formulierungen mit sichtbaren Partikeln oder Produkte, die eine größere Ausgabemenge benötigen, können mit einem anderen Spender besser funktionieren. Die Grenze lässt sich nicht mit einem einzigen Viskositätswert festlegen, weil Pipettendurchmesser, Spitze und das fertige Produkt gemeinsam das Verhalten bestimmen.
Wenn die Grundfrage noch lautet Pipettenflasche oder Airless-Spender für ein Serum, sollte diese Entscheidung vor Glasfarbe, Kappenfinish oder Druck getroffen werden.
Flasche und Pipettenverschluss als komplette Einheit betrachten
Eine kosmetische Pipettenverpackung besteht je nach Modell aus mehreren aufeinander abgestimmten Teilen: Flaschenkörper, Flaschenhals, Verschluss oder Kragen, flexibler Balg, Pipette, Dichtung oder Liner und bei manchen Modellen ein Wiper oder Reducer.
Diese Teile sollten nicht unabhängig voneinander ausgewählt werden, nur weil zwei Komponenten ähnlich aussehen. Der Verschluss muss zum Hals passen, die Pipettenlänge zur Innenhöhe der Flasche, und der Balg muss zusammen mit der Pipette das Produkt zuverlässig aufnehmen.
Für den Käufer bedeutet das nicht, dass er sich mit Toleranzen oder Verschlusskonstruktionen beschäftigen muss. Wichtig ist lediglich, dass die angebotene Flasche mit dem dafür vorgesehenen Pipettenverschluss bemustert und als zusammengehöriges Set bestätigt wird.
Glas, PET oder PETG nach dem tatsächlichen Projekt auswählen
Glas, PET und PETG kommen in Kosmetik-Pipettenflaschen vor, erfüllen aber unterschiedliche praktische Anforderungen. Glas ist steif, besitzt ein höheres Eigengewicht und wird häufig für Serum und Gesichtsöl eingesetzt. PET und PETG können Gewicht und Bruchrisiko reduzieren und sind ebenfalls klar oder eingefärbt erhältlich.
Der Materialname allein beantwortet weder Formulierungskompatibilität noch Transportverhalten oder Recyclingfähigkeit. Dafür müssen Flasche, Pipettenverschluss, Dichtungen, Dekoration und das fertige Produkt als komplette Verpackung betrachtet werden.
LumLun führt beispielsweise eine dickwandige PETG-Pipettenflasche in 15, 30 und 50 ml, eine quadratische dickwandige PETG-Pipettenflasche in 30 und 50 ml sowie verschiedene Glas-Pipettenflaschen. Diese Modelle haben jeweils eigene Kapazitäten und passende Verschlüsse; Komponenten sollten nicht wie frei austauschbare Standardteile behandelt werden.
Wenn es im Projekt konkret um PETG oder Glas bei einer Pipettenflasche geht, sollte diese Materialentscheidung separat vertieft werden, statt sie innerhalb einer allgemeinen Auswahl nur oberflächlich zu beantworten.
Auch bei Recycling-Aussagen reicht die Angabe des Flaschenmaterials nicht. Die Design-for-Recycling-Richtlinien von RecyClass berücksichtigen unter anderem Verschlüsse, Etiketten, Klebstoffe und weitere Verpackungsmerkmale innerhalb des jeweiligen Recyclingstroms.

Füllmenge nach Produktanwendung und realem Flaschenmodell auswählen
15 ml, 20 ml, 30 ml, 40 ml und 50 ml kommen bei Hautpflege-Pipettenflaschen vor. Nicht jede Flaschenform wird jedoch in jeder Größe hergestellt. Die gewünschte Füllmenge muss zu einem realen Modell gehören.
30 ml ist eine häufige Größe für ein Hauptserum. Kleinere Größen können für konzentrierte Treatments oder gezielte Anwendungen passen, während größere Größen bei Produkten sinnvoll sein können, die großzügiger verwendet werden. Das sind Ausgangspunkte und keine festen Regeln.
Genauso wichtig wie die Zahl ist die Proportion. Zwei 30-ml-Flaschen können sich deutlich in Höhe, Schulterbreite, Wandstärke und bedruckbarer Fläche unterscheiden. Deshalb sollte das Artwork immer auf der tatsächlich bestellten Größe freigegeben werden.
Wenn hauptsächlich die Größe entschieden werden muss, führt der separate Vergleich von 15 ml, 30 ml und 50 ml Pipettenflaschen tiefer in diese Frage, ohne Material und Pipettenmechanismus erneut vollständig zu behandeln.
Pipettenverschluss nach der gewünschten Bedienung auswählen
Bei Kosmetikverpackungen sind vor allem zwei Bedienarten verbreitet: der klassische Pipettenverschluss mit flexiblem Balg und der Druckknopf-Pipettenverschluss. Beide verwenden eine Pipette, aber Handbewegung und Form des Oberteils unterscheiden sich.
Keine der beiden Varianten sollte automatisch als präziser bezeichnet werden. Wie viel Produkt aufgenommen und abgegeben wird, hängt vom konkreten Balg- oder Druckknopfmechanismus, von der Pipette, dem Füllstand und der Formulierung ab. Wenn eine bestimmte Dosiermenge wichtig ist, muss sie am ausgewählten Pack bestätigt werden.
LumLun führt aktuell unter anderem eine 30-ml-Glas-Pipettenflasche mit zwei Verschlussoptionen – klassischem Balg und Druckknopf – sowie eine 20/30-ml-PETG+PP-Pipettenflasche mit Druckknopf. Diese Beispiele zeigen, dass sich das Oberteil ändern kann, obwohl die Verpackung weiterhin eine Pipettenflasche bleibt.
Braun, klar und mattiert korrekt voneinander unterscheiden
Flaschenfarbe und Oberflächenfinish sind relevant, sollten aber nicht mit unbelegten Formulierungsversprechen verbunden werden. Braunglas kann im Vergleich zu Klarglas die Transmission von UV- und kurzwelligem sichtbarem Licht reduzieren. Klarglas lässt das Produkt deutlich sichtbarer.
Mattierung verändert in erster Linie die Oberfläche und die Durchsicht. Eine mattierte Klarglasflasche sollte nicht automatisch so behandelt werden, als hätte sie dieselbe Lichttransmission wie eine definierte Braunglasqualität.
Wenn die eigentliche Frage Braunglas oder Klarglas für eine Pipettenflasche lautet, sollte die Lichtmanagement-Frage dort vollständig geklärt und anschließend zum realen Modell zurückgekehrt werden.
Dekoration erst auf dem bestätigten Flaschenmaterial festlegen
Siebdruck, Heißprägung, Beschichtung, Mattierung, Farbverläufe und andere Dekorationen können bei Kosmetik-Pipettenflaschen verfügbar sein. Welche Verfahren sinnvoll sind, hängt jedoch von Material, Wand, Form und der tatsächlich bestellten Oberfläche ab.
Eine PETG-Flasche mit flacher Schulter kann eine andere Druckfläche bieten als eine runde Schulter; eine dickwandige Glasflasche kann wiederum andere Proportionen, ein anderes Gewicht und eine andere bedruckbare Zone haben.
Farbe und Druck sind häufig innerhalb eines bestehenden Modells anpassbar. Eine neue Füllmenge, ein anderer Hals, eine andere Schultergeometrie oder eine neue Schnittstelle zum Pipettenverschluss sind dagegen strukturelle Änderungen. Dann sollte zuerst ein anderes vorhandenes Modell verglichen werden, bevor über Werkzeugentwicklung gesprochen wird.

Hals und Pipettenlänge früh bestätigen
Zwei 30-ml-Flaschen können nahezu gleich aussehen und trotzdem einen anderen Hals oder andere Verschlussabmessungen haben. Der Pipettenverschluss muss korrekt auf Gewinde oder Dichtfläche sitzen. Dass zwei Flaschen dieselbe Füllmenge besitzen, bedeutet nicht, dass derselbe Verschluss auf beide passt.
Auch die Pipettenlänge ist modellspezifisch. Das Rohr muss tief genug reichen, ohne am Flaschenboden falsch anzuliegen. Schulterform und Innenhöhe beeinflussen den nötigen Abstand.
Der Käufer muss diese Maße nicht selbst berechnen. Er sollte jedoch darauf achten, dass Flasche und Pipettenverschluss als vollständige Kombination freigegeben werden. Ein Referenzfoto kann die gewünschte Optik zeigen, ersetzt aber keine Bestätigung des tatsächlich ausgewählten Modells.
Balg und Druckknopf verändern die Handhabung deutlich
Beim klassischen Pipettenverschluss wird der flexible Balg direkt zusammengedrückt. Größe, Härte und sichtbare Form des Balgs bestimmen einen Teil der Bedienung. Beim Druckknopf sitzt oben meist ein definierter Button; der Nutzer drückt diesen statt eines offen sichtbaren Balgs.
Für Einkauf und Verpackungsentwicklung ist dieser Unterschied relevant, weil sich Gesamthöhe, Kappenform, Dekorationsfläche des Verschlusses und die Abmessungen für Faltschachtel oder Einlage ändern können.
Dafür braucht es keine Marketinggeschichte. Entscheidend ist, welche Bedienung zum Produkt passt und welcher reale Verschluss für die gewählte Flasche verfügbar ist.
Formelkontakt über die gesamte Pipetteneinheit betrachten
Nicht nur die Flaschenwand kann mit dem Produkt in Kontakt kommen. Abhängig von Füllstand, Lagerposition und normaler Nutzung können auch Pipette, Dichtung, Wiper, Liner oder Teile nahe dem Balg mit Produkt oder Produktdampf in Berührung kommen.
Sobald ein passendes Pack ausgewählt wurde, sollten diese relevanten Kontaktteile in die Kompatibilitätsprüfung einbezogen werden. Die Wahl einer Glasflasche beantwortet nicht automatisch jede Materialfrage des kompletten Verschlusses.
Ein leichtes wasserbasiertes Serum und ein ölreiches Treatment können sich an Pipette und Flaschenhals unterschiedlich verhalten. Ein mit dem vorgesehenen Produkt befülltes Muster liefert hier mehr Information als eine leere Flasche.
Gezielte Anwendung nicht mit kalibrierter Dosierung verwechseln
Eine Pipette erleichtert die Abgabe kleiner Mengen. Eine gewöhnliche Kosmetikpipette ist jedoch kein automatisch kalibriertes Dosiergerät. Die abgegebene Menge kann sich durch Druck auf Balg oder Button, Füllstand, Pipettengeometrie und Produkt verändern.
Wenn die Gebrauchsanweisung von einer bestimmten Menge pro Pipettenbetätigung abhängt, sollte diese Menge mit dem realen Pack bestätigt werden. Andernfalls ist es genauer, von Pipettenausgabe oder gezielter Anwendung zu sprechen und kein exaktes Volumen zu versprechen.
Artwork auf die echte Flasche, Schulter und Kappe legen
Pipettenflaschen bieten häufig weniger gerade Frontfläche als größere Lotion- oder Airless-Flaschen. Dicker Boden, runde Schulter oder breiter Kragen können die Fläche verkleinern, auf der Text gut lesbar bleibt.
Deshalb sollte ein 15-ml-Artwork nicht einfach auf 30 oder 50 ml skaliert werden. Eine quadratische Flasche kann eine klar abgegrenzte Front haben, während der Druck bei einer runden Flasche stärker um den Körper läuft.
Auch der Pipettenverschluss gehört zur Gesamtproportion. Metallmantel, Kunststoffkragen, Druckknopf und Balg können die Höhe und den visuellen Schwerpunkt der Flasche deutlich verändern.
Transport und Handling in die Materialentscheidung einbeziehen
Glas und Kunststoff verhalten sich beim Handling unterschiedlich. Glas ist steif und bruchgefährdet; PET und PETG sind leichter und splittern nicht wie Glas. Das tatsächliche Transportergebnis hängt trotzdem von Wandstärke, Verschluss, Faltschachtel, Einlage, Umkarton und Transportweg ab.
Wenn Paketversand oder Bruch bereits als Projektrisiko bekannt ist, sollten komplette befüllte Packs verglichen werden. Ein allgemeiner Bruchprozentsatz aus einem anderen Projekt ist dafür keine verlässliche Grundlage.
Gleiches gilt für Abrieb, lockere Verschlüsse oder beschädigte Dekoration. Das reale Pack und seine Verpackungseinheit müssen zusammen betrachtet werden.
Produktreste am Flaschenhals am echten Muster prüfen
Bei manchen Seren und Ölen bleibt nach der Anwendung Produkt an der Außenseite der Pipette und kann sich am Flaschenhals sammeln. Wie viel zurückbleibt, hängt von Formulierung, Pipettendurchmesser, Entnahmebewegung und einem möglichen Wiper oder Reducer ab.
Das bedeutet nicht, dass jede Pipettenflasche einen Wiper braucht. Ein zu strammer Wiper kann zu viel Produkt von der Pipette abstreifen und die Bedienung verschlechtern. Bei einem sauber fließenden Serum kann ein Modell ohne Wiper völlig ausreichend sein.
Deshalb ist der gefüllte Test mit der vorgesehenen Formulierung hilfreicher als eine pauschale Aussage über den Flaschenhals.
Verschlussgefühl prüfen, ohne daraus eine technische Spezifikationsübung zu machen
Kragen oder Kappe sollten gleichmäßig sitzen, sauber schließen und zur Flaschenform passen. Im späteren Projekt können technische Verschlussdaten wichtig werden; für die erste Musterauswahl ist die praktische Prüfung einfacher: lässt sich der Verschluss sauber öffnen und schließen und sitzt er ohne sichtbare Schieflage oder Lockerheit?
Metallummantelte Kragen, Kunststoffkappen und dekorierte Verschlüsse können alle zu Kosmetik-Pipettenflaschen gehören. Das Finish sollte erst nach Auswahl des Verschlusses festgelegt werden, weil ein anderer Kragen auch Gesamthöhe und Druckfläche verändert.
Angebote mit denselben Verpackungsangaben vergleichen
Wenn zwei Pipettenflaschen gegenübergestellt werden, sollten die Spezifikationen in derselben Reihenfolge verglichen werden. Die Füllmenge allein reicht nicht. Sinnvoll sind Flaschenmaterial, Nennvolumen, Flaschenform, Hals und kompatibler Verschluss, Pipettenart, Pipettenmaterial und -länge, montierte Höhe, Dekorationsmöglichkeiten und MOQ.
So wird ein häufiger Beschaffungsfehler vermieden: ein Angebot beschreibt den Flaschenkörper sehr detailliert, ein anderes konzentriert sich auf Pipette oder Kappe. Dadurch können zwei Packs unterschiedlicher oder ähnlicher wirken, als sie tatsächlich sind.
Für Artwork und Sekundärverpackung sind montierte Abmessungen wichtiger als die reine Flaschenhöhe. Kragen, Balg oder Druckknopf können zusätzliche Höhe schaffen; eine quadratische Flasche kann eine andere Faltschachtel oder Einlage benötigen als eine runde Flasche mit gleichem Volumen.
Die Spezifikation sollte außerdem das komplette gelieferte Set benennen. Wenn ein dekorativer Außenkragen, eine separate Innenkappe, eine Dichtung oder ein Wiper zum Modell gehört, sollten diese Teile zusammen mit der Flasche bestätigt sein, damit Muster und Produktionsangebot denselben Pack beschreiben.
Flaschenform beeinflusst mehr als nur die Druckfläche
Runde, quadratische, flachschultrige und dickwandige Pipettenflaschen können dasselbe Nennvolumen besitzen und trotzdem völlig unterschiedliche Außenmaße haben. Die Schulter beeinflusst den Übergang zum Kragen, der Boden die Position in einer Einlage und die Wandstärke die Außenabmessungen.
Für den Einkauf sollte die Flaschenform deshalb zusammen mit Verschluss und Sekundärverpackung betrachtet werden. Eine quadratische 30-ml-PETG-Flasche kann eine andere Faltschachtelgrundfläche benötigen als eine runde 30-ml-Glasflasche. Bei einem Wechsel von Material oder Form sollten vorhandene Etiketten- oder Kartonmaße nicht ungeprüft übernommen werden.
Pipettendurchmesser und Spitzenform gehören zur ausgewählten Pipette
Die Pipette ist nicht nur ein transparentes Rohr. Innen- und Außendurchmesser sowie die Form der Spitze beeinflussen, wie das Produkt aufgenommen und abgegeben wird. Eine schmale Pipette kann sich mit demselben Serum anders verhalten als eine breitere, und die Spitzenform kann beeinflussen, wie sich der Tropfen am Ende löst.
Diese Details sollten an der Pipette bestätigt werden, die tatsächlich mit der Flasche geliefert wird. Für einen normalen Kosmetikeinkauf geht es nicht um Strömungsberechnungen, sondern darum, dass das ausgewählte Set das vorgesehene Produkt sauber aufnimmt und wieder abgibt.
Balg, Kragen und Dekoration an den bestätigten Verschluss binden
Ein Pipettenverschluss kann einen flexiblen Balg mit Kunststoffkragen, Metallmantel oder einem anderen dekorativen Außenteil kombinieren. Eine Änderung des sichtbaren Kragens kann die montierte Höhe und die Fläche für Druck oder Heißprägung verändern, obwohl die Flasche gleich bleibt.
Balgmaterial, Kragenaufbau sowie Dichtung oder Liner sollten daher mit dem freigegebenen Verschluss verbunden bleiben. Wird das Oberteil aus optischen Gründen geändert, muss bestätigt werden, dass es weiterhin der passende Verschluss für die ausgewählte Flasche ist.
Unterschiedliche Muster für unterschiedliche Fragen nutzen
Ein Standardmuster eignet sich, um Größe, Form, Handhabung und Verschlussfunktion zu prüfen und zu entscheiden, ob sich das Modell für die weitere Entwicklung lohnt. Ein dekoriertes Muster beantwortet eine andere Frage: ob Farbe, Druck, Beschichtung oder Heißprägung auf dem tatsächlichen Material und der Flaschengeometrie richtig wirken.
Ein befülltes Muster zeigt zusätzlich, wie das Produkt in die Pipette gezogen und abgegeben wird, ob sich Rückstände am Hals bilden und wie sich das Pack bei normaler Handhabung verhält. Daraus muss kein langes Prüfprotokoll werden. Entscheidend ist nur, von einem trockenen, undekorierten Muster nicht alle Eigenschaften des späteren Endpacks zu erwarten.
Vor einer strukturellen Änderung zuerst ein anderes vorhandenes Modell vergleichen
Ein Referenzbild vereint häufig mehrere Details, die dem Käufer gefallen: Schulterform, Höhe des Verschlusses, Pipettenart und Wandstärke. Ein vorhandenes LumLun-Modell kann einen großen Teil dieser Richtung abdecken, ohne eine exakte Kopie zu sein. Fehlt ein wichtiges Detail, sollte zuerst ein anderes vorhandenes Modell verglichen werden.
Das ist realistischer als anzunehmen, dass jede gewünschte Änderung auf die erste Flasche gesetzt werden kann. Eine andere Füllmenge, ein anderer Hals, eine neue Schulter oder eine andere Pipettenschnittstelle kann Form und Verschlussbeziehung verändern. Werkzeugentwicklung wird erst relevant, wenn die benötigte Struktur mit vorhandenen Flaschen nicht erreichbar ist.
Freigegebene Spezifikation und freigegebenes Muster zusammenhalten
Nach der Auswahl sollten Angebot, Artwork und Produktionsspezifikation dieselbe freigegebene Flasche mit demselben Pipettenverschluss beschreiben: gleiches Modell, Kapazität, Material, Verschluss, Pipette, Farbe und Dekorationsrichtung.
Damit wird ein praktisches Beschaffungsproblem vermieden: Ein Muster wird mit einem Oberteil freigegeben, während ein späteres Angebot versehentlich einen anderen Verschluss nennt, oder das Artwork wird auf 30 ml erstellt und die Bestellung wechselt später auf 50 ml. Wenn Muster und Spezifikation verbunden bleiben, ist der Übergang in die Produktion deutlich klarer.
Reale LumLun-Pipettenflaschen für die erste Musterauswahl nutzen
| Aktuelles Modell | Kapazität | Material | Wichtiger Unterschied |
|---|---|---|---|
| PETG Thick-Wall Dropper Bottle | 15 / 30 / 50 ml | PETG | Dicke Wand; mehrere Kapazitäten |
| Square Thick-Wall PETG Dropper Bottle | 30 / 50 ml | PETG | Quadratische Form |
| Press Button Dropper Bottle | 20 / 30 ml | PETG + PP | Druckknopf-Pipettenverschluss |
| UV-Tinted Glass Dropper Bottle | 30 ml | Glas | Getönte Glasflasche; zwei Verschlussoptionen |
Diese Tabelle ist keine Komponentenliste zum freien Zusammenstellen. Sie soll nur zeigen, welche kompletten Packs für die erste Musterauswahl real verfügbar sind.
Für den Angebotsvergleich dieselben Angaben verwenden
Wenn mehrere Lieferanten oder mehrere LumLun-Modelle verglichen werden, sollten die Angaben nicht in unterschiedlichen Formaten nebeneinander stehen. Eine kompakte Vergleichszeile mit Flaschenmaterial, Nennvolumen, Flaschenform, Hals, Pipettenverschluss, Pipettenlänge, montierter Höhe, Dekoration und MOQ macht Unterschiede schneller sichtbar.
So lässt sich erkennen, ob sich zwei Angebote wirklich in der Konstruktion unterscheiden oder nur unterschiedlich beschrieben wurden. Gerade bei 30-ml-Pipettenflaschen kann eine Produktseite sehr stark die Glas- oder PETG-Flasche hervorheben, während eine andere Seite mehr Details zum Verschluss nennt.
Nach der Musterauswahl sollten die für die Bestellung relevanten Angaben in einer gemeinsamen Produktspezifikation zusammengeführt werden. Dafür ist kein kompliziertes Formular vor der ersten Kontaktaufnahme nötig; die genaue Spezifikation entsteht erst, wenn ein konkretes Modell ausgewählt wurde. Für die spätere Freigabe ist außerdem hilfreich, wenn Produktfoto oder Musterbezeichnung und Spezifikation eindeutig zusammengehören. So bleibt nachvollziehbar, welcher Verschluss, welche Pipette und welche Dekoration tatsächlich bestellt werden.
Am Muster die Punkte prüfen, die sich auf Bildern schlecht beurteilen lassen
Ein Muster ist hilfreich, weil kleine Unterschiede in Pipettenverpackungen auf Produktfotos schwer erkennbar sind. Sinnvoll ist die Prüfung von Verschluss, Pipettenlänge, Aufziehen und Abgabe des Produkts, möglichem Rückstand am Hals sowie Farbe und Dekoration.
Wenn Lagerorientierung, Leckage oder Versand besonders wichtig sind, sollte das befüllte Pack unter den Bedingungen geprüft werden, die für das Projekt relevant sind. Ein trockenes Muster kann Aussehen und Grundpassung zeigen, aber nicht jedes Verhalten der fertigen Formulierung oder des Transports belegen.
Pipettenflasche für Hautpflege: die wichtigsten Entscheidungen im Überblick
| Entscheidung | Zu prüfen | Nicht automatisch annehmen |
|---|---|---|
| Spenderformat | Kann das Produkt sauber durch die Pipette aufgenommen und abgegeben werden? | Jedes Serum braucht eine Pipette |
| Material | Glas, PET oder PETG im realen Pack | Ein Material ist immer kompatibler oder nachhaltiger |
| Kapazität | Welche Größen gibt es beim gewählten Modell? | Eine Flaschenform lässt sich frei auf jede ml-Größe skalieren |
| Pipettenverschluss | Balg oder Druckknopf; kompatible Kappe und Pipette | Eine Variante ist automatisch genauer |
| Lichtmanagement | Braun/getönt, klar oder mattiert | Mattierung entspricht geprüfter Braunglas-Leistung |
| Dekoration | Verfahren auf Material und Form bestätigen | Jedes Finish funktioniert auf jeder Oberfläche |
| Muster | Verschluss, Pipette, Produktfluss, Hals, Finish | Eine leere Flasche beweist das Verhalten des Endprodukts |
Eine praktische Reihenfolge für die Auswahl
- Zuerst entscheiden, ob eine Pipette überhaupt zum Produkt passt.
- Zwei oder drei reale Flaschenmodelle nach Material und Kapazität auswählen.
- Den passenden Pipettenverschluss, Hals und die Pipettenlänge bestätigen.
- Farbe und Dekoration erst auf dem gewählten Pack festlegen.
- Das montierte Muster mit Produkt und Sekundärverpackung prüfen, wenn diese Punkte für das Projekt relevant sind.
In der LumLun Kollektion für Pipettenflaschen können aktuelle Glas-, PET- und PETG-Modelle verglichen werden. Wenn eine Flasche bereits in die richtige Richtung geht, kann die Abstimmung direkt über das Produkt oder über Kontakt fortgesetzt werden.



