
Wenn feststeht, dass ein Hautpflegeprodukt in einer Tube verpackt werden soll, beginnen viele Projekte zuerst mit Materialnamen oder Dekoration. In der Praxis ist es leichter, zunächst die komplette Tube zu betrachten: Wie soll das Produkt austreten, welche Füllmenge wird benötigt, welche Proportion passt zur Verpackung und welche Materialien sind bei diesem konkreten Modell verfügbar?
So bleibt die Auswahl übersichtlich. Eine 50-ml-Tube mit Klappverschluss, eine 50-ml-Tube mit Pumpe und eine 50-ml-Tube mit Feindüse können ähnlich viel Produkt enthalten, sind aber keine austauschbaren Verpackungen. Die Art der Ausgabe verändert die Konstruktion, die Proportionen und häufig auch die verfügbaren Modelle.
Beginnen Sie mit der gewünschten Ausgabe
Der Auslass grenzt die Auswahl meist schneller ein als Farbe oder Finish. Eine klassische Quetschtube funktioniert anders als eine Tube mit Feindüse, Rollkugel oder Pumpe. Deshalb sollte zuerst klar sein, wie das Produkt aus der Tube kommen soll.
| Anforderung | Passende erste Optionen | Danach prüfen |
|---|---|---|
| Einfache Ausgabe durch Drücken | Tube mit Klapp- oder Schraubverschluss | Öffnung, Durchmesser und Füllmenge |
| Gezieltere Platzierung | Feindüse oder abgeschrägte Spitze | Form der Spitze und Anwendungsbereich |
| Direkter Hautkontakt | Rollkugel oder andere Applikatortube | Applikatormechanismus und verfügbares Modell |
| Ausgabe per Druck | Tube mit Pumpe oder Airless-Quetschtube | Pumpenkonstruktion und komplette Verpackung |
Wenn der Applikator selbst zum wichtigsten Unterschied wird, lohnt sich der direkte Vergleich der Mechanismen. LumLun zeigt dafür eigene Beispiele mit Feindüse, abgeschrägter Spitze, Rollkugel und Pumpen-Applikator auf dafür vorgesehenen Tubenmodellen.

Füllmenge und Proportion gehören zusammen
Die Füllmenge sagt, wie viel Produkt in die Tube passt, aber nicht, wie die fertige Verpackung aussieht. Zwei 50-ml-Tuben können unterschiedliche Durchmesser, Längen, Schulterformen und Verschlussproportionen haben.
Eine schmalere Tube wird meist länger, eine breitere Tube kann kürzer wirken und bietet häufig eine größere Frontfläche. Auch die Höhe des Verschlusses oder der Pumpe verändert die Gesamtproportion. Deshalb ist es sinnvoll, die vollständigen Abmessungen zu vergleichen und nicht nur die Milliliterzahl.
Das aktuelle LumLun-Sortiment zeigt diese Unterschiede gut. Eine 25-mm-Augenpflege-Tube deckt 20–50 ml ab, eine 30-mm-Airless-Quetschtube 30–60 ml und eine 35-mm-Tube mit Tropfenverschluss 35–110 ml. Die Volumenbereiche überschneiden sich, die fertigen Verpackungen sehen jedoch deutlich unterschiedlich aus.
Der Durchmesser verändert die Wirkung auch bei gleicher Füllmenge
Der Durchmesser fällt vielen Einkäufern erst auf, wenn reale Muster nebeneinanderliegen. Bei gleichem Nennvolumen wirkt ein kleinerer Durchmesser meist länger und schlanker, ein größerer Durchmesser dagegen kürzer und breiter. Das verändert die bedruckbare Fläche, das Verhältnis zwischen Tube und Verschluss und die verfügbaren Verschluss- oder Applikatoroptionen.
Bei 30 ml oder 50 ml lohnt es sich deshalb, konkrete Modelle zu vergleichen statt nur nach „einer 50-ml-Tube“ zu fragen. Ein Referenzbild kann zusätzlich zeigen, ob vor allem das Volumen, die schlanke oder breite Form, die Schulter oder das Verhältnis von Tube und Verschluss wichtig ist.
| LumLun-Beispiel | Erfasster Bereich | Was das Modell unterscheidet |
|---|---|---|
| 25-mm-Augenpflege-Quetschtube | 20–50 ml | Schlankes Format mit gezielter Ausgaberichtung |
| 25-mm-Kosmetiktube mit Pumpe | 20–50 ml | Gleiche Durchmesserklasse, aber andere Ausgabe |
| 30-mm-Airless-Quetschtube | 30–60 ml | Airless-Pumpenkonstruktion im Tubenformat |
| 35-mm-Tube mit Tropfenverschluss | 35–110 ml | Größerer Volumenbereich und andere Verschlussproportion |
Wählen Sie das Material aus den Optionen des konkreten Modells

Das aktuelle LumLun-Tubensortiment basiert hauptsächlich auf PE, Zuckerrohr-basiertem PE und – bei ausgewählten Modellen – PE mit PCR. Entscheidend ist, dass die Materialoption immer an das konkrete Tubenmodell gebunden ist. Nicht jeder Durchmesser, Verschluss oder Applikator ist automatisch in allen Varianten erhältlich.
PE ist der konventionelle Ausgangspunkt. PE mit PCR enthält bei geeigneten Modellen Post-Consumer-Rezyklat. Zuckerrohr-basiertes PE nutzt einen erneuerbaren Rohstoff zur Herstellung von Polyethylen; es bleibt PE und ist nicht gleichbedeutend mit einem biologisch abbaubaren Material.
Wenn Rezyklatanteil oder erneuerbarer Rohstoff ein zentraler Teil des Projekts sind, sollten diese beiden Wege genauer verglichen werden. Das Material sollte jedoch immer zusammen mit dem tatsächlichen Tubenmodell beurteilt werden.
Der Produkttyp hilft bei der ersten Auswahl, ersetzt aber keine Modellprüfung

Sonnenschutz, Reiniger, Handcreme, Augenpflege, Lippenpflege und Gesichtstreatments können alle in Tuben angeboten werden. Sie benötigen aber nicht automatisch denselben Durchmesser oder dieselbe Ausgabe. Der Produkttyp hilft deshalb vor allem dabei, die ersten sinnvollen Optionen einzugrenzen.
Ein Reiniger kann beispielsweise mit einer klassischen Quetschtube beginnen, während Augenpflege eventuell eine kleinere Tube mit gezielterer Öffnung benötigt. Lippenpflege kann zu einer direkten Kontaktspitze führen, und ein Treatment kann besser zu einer Tube mit Pumpe passen.
Tube, Schulter, Verschluss und Auslass als eine Einheit betrachten
Zu einem Tubenmodell gehört mehr als nur der flexible Tubenkörper. Schulter, Hals, Verschluss, Düse, Pumpenanschluss und Schweißnaht am Tubenende gehören zur Konstruktion. Zwei Tuben können dasselbe Volumen haben und trotzdem unterschiedliche Komponenten verwenden.
Deshalb ist es sicherer, zunächst vollständige bestehende Modelle zu vergleichen. Wenn bei einer Tube ein anderer Auslass benötigt wird, sollte zuerst geprüft werden, ob dieser beim selben Modell verfügbar ist. Falls nicht, ist ein anderes bestehendes Modell oft die bessere Ausgangsbasis als eine Kombination ungeprüfter Einzelteile.
Farbe, Druck und Finish erst nach der Struktur festlegen
Farbe, Druck und Oberflächenfinish bestimmen das spätere Erscheinungsbild, lassen sich aber leichter festlegen, wenn Tubenformat, Füllmenge, Auslass und Material bereits klar sind. So verdeckt ein optischer Wunsch keinen strukturellen Unterschied.
Wenn ein bestehendes Modell bereits die richtigen Proportionen und die passende Ausgabe bietet, kann die Dekoration darauf aufgebaut werden. Wenn die Grundkonstruktion deutlich verändert werden muss, werden zuerst die nächstliegenden bestehenden Optionen verglichen; erst danach ist eine individuellere Tubenentwicklung sinnvoll zu bewerten.
Muster nach den wirklich sichtbaren Unterschieden vergleichen
Wenn nur noch zwei oder drei Tuben infrage kommen, ist ein Mustervergleich oft hilfreicher als eine weitere lange Spezifikationsliste. Legen Sie die Modelle nebeneinander und vergleichen Sie Durchmesser, Gesamthöhe, Verschluss- oder Pumpenproportion, Auslass und nutzbare Dekorationsfläche.
Es geht dabei nicht um ein kompliziertes Prüfprogramm. Wichtig ist nur, dass die Tube, die auf dem Bildschirm passend wirkte, auch als reale Verpackung die erwartete Proportion und Ausgabe bietet.
Eine praktische Reihenfolge
- Festlegen, wie das Produkt ausgegeben werden soll.
- Ungefähre Füllmenge wählen und reale Proportionen vergleichen.
- Prüfen, welche Materialien bei diesen Modellen verfügbar sind.
- Mit dem Produkttyp kontrollieren, ob ein anderes Ausgabeformat besser passt.
- Danach Farbe, Druck, Finish und weitere modellbezogene Anpassungen festlegen.
Wenn Sie einige Tubenmodelle vergleichen möchten, können Sie uns direkt über Anfrage oder WhatsApp kontaktieren.



