Luxus-Kosmetikverpackungen: Was lässt sie hochwertig wirken? | LumLun
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Warum wirken Luxus-Kosmetikverpackungen hochwertig? Die Designfaktoren, die wirklich zählen

Hochwertige Kosmetikverpackungen bedeuten nicht zwangsläufig Flaschen mit komplexeren Strukturen, mehr Druckverfahren oder teureren Materialien. Viele Hautpflegeverpackungen, die tatsächlich hochwertig wirken, sehen auf den ersten Blick sogar sehr schlicht aus: Das Verpackungsmodell selbst hat eine klare visuelle Richtung, die Farben sind einheitlich, das Logo ist passend dimensioniert, und der endgültige Eindruck wird durch geeigneten Druck, Heißfolienprägung, […]

Veröffentlicht 26. Sept. 202611 Min. Lesezeit
LumLun Luxus-Kosmetikverpackungen mit Airless-Flasche, Cremetiegel, Pipettenflasche und Lotionflasche in einer abgestimmten hochwertigen Gestaltung
Auf dieser Seite
  1. Ein hochwertiger Eindruck beginnt mit der Wahl des richtigen vollständigen Verpackungsmodells
  2. Unterschiedliche Verpackungsstrukturen können unterschiedliche hochwertige Richtungen erzeugen
  3. Hochwertige Verpackungen müssen nicht möglichst dick wirken
  4. Farbkontrolle ist oft wichtiger als zusätzliche Veredelung
  5. Matte, glänzende, mattierte und beschichtete Oberflächen sollten einer Hauptrichtung folgen
  6. Das Logo muss nicht groß sein – freie Fläche ist ebenfalls Teil des Verpackungsdesigns
  7. Druck und Heißfolienprägung sollten die Marke stärken, nicht die Verpackung überdecken
  8. Eine hochwertige Verpackungslinie muss nicht für jedes Produkt denselben Behälter verwenden
  9. Die Faltschachtel sollte die bereits von der Primärverpackung festgelegte Richtung fortführen
  10. Ein Referenzbild kann die Richtung festlegen helfen, ersetzt aber kein reales Muster
  11. Das Vorserienmuster ist eine wichtige Phase zur Bestätigung der hochwertigen Gesamtwirkung
  12. Wirklich hochwertige Verpackung bedeutet, dass jede Entscheidung derselben Richtung folgt

Hochwertige Kosmetikverpackungen bedeuten nicht zwangsläufig Flaschen mit komplexeren Strukturen, mehr Druckverfahren oder teureren Materialien. Viele Hautpflegeverpackungen, die tatsächlich hochwertig wirken, sehen auf den ersten Blick sogar sehr schlicht aus: Das Verpackungsmodell selbst hat eine klare visuelle Richtung, die Farben sind einheitlich, das Logo ist passend dimensioniert, und der endgültige Eindruck wird durch geeigneten Druck, Heißfolienprägung, Beschichtung, Mattierung oder eine matte Oberfläche vervollständigt.

Für Marken beginnt die normale Verpackungsentwicklung in der Regel auch nicht damit, Flasche, Pumpe und Verschluss von Grund auf separat zu entwerfen und anschließend verschiedene Komponenten frei miteinander zu kombinieren. Häufiger wird zunächst aus den vorhandenen vollständigen Verpackungsmodellen eines Lieferanten eine Variante ausgewählt, die zur Markenpositionierung passt; anschließend werden Farbe, Logo, Druck und Oberflächenveredelung auf dieses Modell abgestimmt. Bei Luxus-Kosmetikverpackungen geht es daher nicht darum, „wie viele weitere Verfahren noch hinzugefügt werden können“, sondern darum, ob das vorhandene Verpackungsmodell selbst zur gewünschten visuellen Richtung der Marke passt und ob Farbe, Logo, Oberflächenbehandlung und Faltschachtel anschließend konsequent in derselben Richtung weitergeführt werden können.

LumLun Luxus-Kosmetikverpackungen mit Airless-Flasche, Cremetiegel, Pipettenflasche und Lotionflasche in einer abgestimmten hochwertigen Gestaltung

Ein hochwertiger Eindruck beginnt mit der Wahl des richtigen vollständigen Verpackungsmodells

Bevor Farbe und Logo angepasst werden, muss zunächst die Verpackung selbst festgelegt werden. Selbst bei 50-ml-Cremetiegeln können unterschiedliche Modelle völlig verschiedene visuelle Eindrücke vermitteln. Manche sind niedrig und breit, andere hoch und schlank; einige besitzen eine transparente Außenhülle oder eine Doppelwandstruktur, die deutlich mehr Tiefe erzeugt, während andere bewusst einfacher und klarer gestaltet sind und besser zu einer minimalistischen Markenrichtung passen.

Dasselbe gilt für Airless-Flaschen, Lotionflaschen und Pipettenflaschen. Flaschenform, Schulter, Gesamthöhe, Aufbau der Außenhülle und verfügbare Veredelungsfläche bestimmen bei unterschiedlichen Modellen bereits einen großen Teil der visuellen Wirkung. Wenn eine Marke hochwertige Hautpflegeverpackungen entwickeln möchte, ist es deshalb sinnvoller, nicht zuerst eine gewöhnliche Verpackung auszuwählen und sie anschließend durch immer mehr Veredelungen „hochwertig erscheinen zu lassen“, sondern zunächst ein vollständiges Verpackungsmodell zu finden, dessen Erscheinungsbild bereits zur Markenpositionierung passt. Wenn die Grundverpackung schon die gewünschte Wirkung hat, müssen Farbe, Logo und Oberflächenveredelung diese Richtung später meist nur noch verstärken.

LumLun hochwertige Hautpflegeverpackungen mit unterschiedlichen vollständigen Flaschen- und Tiegelmodellen für verschiedene Markenrichtungen

Unterschiedliche Verpackungsstrukturen können unterschiedliche hochwertige Richtungen erzeugen

Ein hochwertiger Eindruck ist nicht an eine bestimmte Verpackungsstruktur gebunden. Eine schlichte Airless-Flasche kann modern und klar wirken; ein Cremetiegel mit transparenter Außenschicht oder Doppelwandstruktur kann mehr sichtbare Tiefe erzeugen; eine Pipettenflasche aus Glas kann einen anderen Produktcharakter vermitteln; und auch eine vergleichsweise einfache Lotionflasche kann mit dem passenden Modell, einer stimmigen Farbe und einer kontrollierten Veredelung vollständig hochwertig wirken.

Bei der Beurteilung, ob eine Verpackung zu einem hochwertigen Produkt passt, muss daher nicht einfach gefragt werden, ob sie doppelwandig ist oder eine transparente Außenhülle besitzt. Das sind nur einzelne Strukturmerkmale. Bedeutender ist die Frage: Passt die visuelle Richtung dieses vollständigen Modells zu dem, was die Marke ausdrücken möchte? Manche Marken benötigen Verpackungen, die massiver und wertiger wirken, andere wünschen sich Leichtigkeit, Minimalismus und Modernität. Beide Richtungen können hochwertig sein. Entscheidend ist, ob die Verpackungsstruktur tatsächlich der Markenpositionierung dient und nicht nur um der Komplexität willen gewählt wird.

Hochwertige Verpackungen müssen nicht möglichst dick wirken

Einige Kosmetiktiegel und Hautpflegeflaschen erzeugen durch dickere Außenhüllen, Doppelwandstrukturen oder transparente Außenschichten mehr visuelles Gewicht. Solche Produkte werden tatsächlich häufig für Hautpflegeprojekte eingesetzt, bei denen eine besonders wertige Anmutung gewünscht ist. „Dicker“ bedeutet jedoch nicht automatisch „hochwertiger“. Manche Verpackungen wirken zwar optisch schwerer, passen aber nicht unbedingt zu einer minimalistischen, jungen oder leichten Markenrichtung; umgekehrt können einfachere Strukturen mit der richtigen Modellauswahl sowie einer stabilen Farb- und Veredelungsumsetzung sehr sauber und hochwertig wirken.

Eine Marke muss deshalb für eine hochwertige Positionierung nicht zwangsläufig dickere oder komplexere Verpackungen wählen. Praktischer ist es, verschiedene reale Modelle danach zu vergleichen, welche Wirkung die Marke erzielen möchte: Manche passen besser zu einer ruhigen, massiven Richtung, andere zu einer klaren und modernen, und wieder andere erzeugen durch transparente Ebenen oder Außenhüllen deutlichere visuelle Effekte. Die Verpackungsstruktur sollte der Markenrichtung dienen und nicht nur deshalb komplexer werden, damit die Verpackung aufwendiger aussieht.

Farbkontrolle ist oft wichtiger als zusätzliche Veredelung

Hochwertige Hautpflegeverpackungen verwenden häufig relativ einfache Farbwelten. Schwarz, Weiß, Elfenbein, Beige, Hellgrau, entsättigtes Rosa und verschiedene individuell definierte Markenfarben können alle die Grundlage einer hochwertigen Kosmetikverpackung bilden. Entscheidend für das Endergebnis ist jedoch oft nicht, welche Farbe eine Marke auswählt, sondern ob diese Farbe über unterschiedliche Verpackungen, Komponenten und Materialien hinweg ausreichend harmonisch bleibt.

Wird derselbe Pantone-Farbton auf unterschiedliche Kunststoffe, transparente Außenhüllen, beschichtete Oberflächen oder Faltschachteln übertragen, kann das tatsächliche Ergebnis abweichen. Grundfarbe des Materials, glänzende oder matte Oberfläche sowie Produktionsverfahren beeinflussen die endgültige Optik. Das ist besonders wichtig, wenn eine Marke mehrere Artikel wie Serum, Creme, Lotion oder Reiniger gleichzeitig entwickelt. Wenn alle Verpackungen dieselbe Markenfarbe verwenden, die fertigen Produkte jedoch deutlich voneinander abweichen, kann die gesamte Linie im direkten Vergleich an Einheitlichkeit verlieren.

Daher ist Farbkonsistenz selbst ein Bestandteil hochwertiger Verpackung. Pantone kann als wichtige Referenz für die Farbabstimmung dienen, doch bei Projekten, die tatsächlich ein einheitliches Erscheinungsbild benötigen, sollte das endgültige Ergebnis gemeinsam mit physischen Farbmustern und Vorserienmustern beurteilt werden und nicht nur anhand der Darstellung auf einem Computerbildschirm.

LumLun Luxus-Kosmetikverpackungen mit abgestimmten Farbtönen auf Flaschen, Cremetiegel, Pipettenflasche und Faltschachtel neben physischen Farbmustern

Schneller Vergleich: Wodurch entsteht meist ein hochwertigerer Eindruck?

Verpackungsrichtung Typischer Premium-Eindruck Was oft am meisten zählt Meist passend, wenn…
Airless-Flasche Sauber, modern, kontrolliert Modellproportion, Schulterlinie, Veredelungskonsistenz, Pumpenoptik Die Marke eine klare Premium-Richtung mit präziser Entnahme wünscht
Cremetiegel Substanziell, vielschichtig, ruhig Tiegelproportion, Wandstruktur, zurückhaltendes Logo, Oberflächenwirkung Die Produktlinie mehr visuelles Gewicht oder einen stärkeren Cream-Fokus braucht
Pipettenflasche Raffiniert, fokussiert, fein Glaswirkung, Frosting-Grad, passende Manschette, Logogröße Seren oder Treatment-Produkte ein detailorientiertes Premium-Gefühl brauchen
Verpackungsfamilie Einheitlich, wiedererkennbar, vollständig Farbkonsistenz über SKUs hinweg, wiederkehrende Logo-Logik, abgestimmte Finishes Unterschiedliche Produkte wie eine Marke statt wie Einzelteile wirken sollen

Matte, glänzende, mattierte und beschichtete Oberflächen sollten einer Hauptrichtung folgen

Oberflächenbehandlungen können die visuelle Wirkung derselben Verpackung deutlich verändern. Eine matte Oberfläche reduziert starke Reflexionen und lässt das Produkt weicher erscheinen; eine glänzende Oberfläche erzeugt einen klareren Glanz; eine Beschichtung kann Farbe, Haptik und Gesamtwirkung zusätzlich verändern. Diese Effekte sind für sich genommen weder grundsätzlich „hochwertig“ noch „gewöhnlich“. Entscheidend ist, ob sie innerhalb derselben Gestaltungsrichtung eingesetzt werden.

Wenn ein Projekt gleichzeitig sehr leuchtende Farben, großflächige Metalleffekte, Mehrfarbdruck, Heißfolienprägung und komplexe Farbverläufe verwendet, kann jedes Verfahren für sich auffällig sein, zusammen jedoch den visuellen Schwerpunkt verwischen. Ein bereits klar gestalteter Cremetiegel benötigt dagegen möglicherweise nur eine matte Farbe und ein schlichtes Logo; eine transparente Pipettenflasche kann allein mit einer Mattierung und wenig Druck bereits ein vollständiges Ergebnis erzielen.

Bei Luxus-Kosmetikverpackungen gilt daher: Es geht nicht darum, möglichst viele Verfahren einzusetzen, sondern die richtigen. Die Marke sollte zunächst die zentrale visuelle Richtung definieren und anschließend die Oberflächenveredelung auswählen, die diese Richtung tatsächlich stärkt, anstatt immer weitere Verfahren auf der Verpackung zu stapeln.

LumLun Kosmetikverpackungen mit matten, glänzenden, mattierten und veredelten Oberflächen in einer abgestimmten hochwertigen Gestaltungsrichtung

Vergleichen Sie drei reale LumLun-Verpackungsrichtungen, bevor Sie den Premium-Look festlegen

Wenn die visuelle Richtung noch nicht feststeht, ist es meist hilfreicher, zuerst einige reale Verpackungswege zu vergleichen, als abstrakt über „Premium“ zu sprechen.

Das Logo muss nicht groß sein – freie Fläche ist ebenfalls Teil des Verpackungsdesigns

Das Logo ist ein wichtiger Bestandteil der Markenwiedererkennung, muss auf einer hochwertigen Verpackung jedoch nicht zwingend viel Fläche einnehmen. Viele klar gestaltete Hautpflegeverpackungen lassen bewusst große ruhige Bereiche frei und verwenden nur ein zurückhaltendes Logo sowie wenige Produktinformationen. Dadurch nimmt der Betrachter zuerst die Verpackung als Ganzes wahr und nicht eine übergroße Grafik oder Textzeile.

Das bedeutet natürlich nicht, dass ein Logo umso besser ist, je kleiner es wird. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Logo, Verpackung und den übrigen Informationen. Flaschen, Tiegel und Tuben besitzen jeweils unterschiedliche geeignete Druckflächen. Zylindrische Flaschen, gewölbte Flaschen, niedrige Cremetiegel und schmale Tuben bieten nicht dieselbe bedruckbare Fläche; deshalb kann dasselbe Logo nicht einfach in identischer Größe auf jede Verpackung übertragen werden.

Praktischer ist es, Logogröße und Position anhand der tatsächlichen Produktabmessungen anzupassen. Auf einer Datei am Computer kann ein Logo passend wirken, muss aber auf einer 30-ml-Flasche und einem 200-ml-Tiegel jeweils separat geprüft werden. Bei hochwertiger Verpackung geht es nicht darum, das Logo möglichst auffällig zu machen, sondern Markenwiedererkennung und Verpackung selbst in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.

LumLun hochwertige Kosmetikverpackungen mit ausgewogener Logogröße, klaren Druckflächen und ruhigen Freiflächen auf verschiedenen Behältergrößen

Druck und Heißfolienprägung sollten die Marke stärken, nicht die Verpackung überdecken

Siebdruck, Heißfolienprägung und andere Veredelungsmöglichkeiten können für Luxus-Kosmetikverpackungen eingesetzt werden. Ihre eigentliche Aufgabe besteht jedoch darin, Markeninformationen natürlich auf eine bereits ausgewählte Verpackung zu übertragen und nicht darin, allein durch Dekoration ein völlig anderes Produkt zu erzeugen.

Ein mattschwarzer Cremetiegel kann beispielsweise mit einer kleinen goldenen Heißfolienprägung kombiniert werden; eine mattierte Flasche kann einen schlichten weißen Druck erhalten; und eine Airless-Flasche, die bereits eine klare visuelle Eigenständigkeit besitzt, benötigt möglicherweise nur ein sauberes Logo. Wenn das Verpackungsmodell selbst schon ausreichend charakteristisch ist, kann die Veredelung noch reduzierter ausfallen. Wenn die Marke dagegen eine deutlichere visuelle Wirkung benötigt, können gezielte Metallelemente, Heißfolienprägung oder ein kräftigerer Druck das Produkt stärker hervorheben.

Entscheidend ist weiterhin nicht die Anzahl der eingesetzten Verfahren, sondern ob sie gemeinsam derselben Richtung dienen. Die Veredelung sollte das vorhandene Design stärken und nicht mit einer Vielzahl von Verfahren ein Verpackungsmodell verdecken, das eigentlich nicht zur Markenpositionierung passt.

Eine hochwertige Verpackungslinie muss nicht für jedes Produkt denselben Behälter verwenden

Eine vollständige Hautpflegemarke kann Serum, Gesichtscreme, Augencreme, Lotion und Reiniger umfassen. Da unterschiedliche Formulierungen verschiedene Texturen und Entnahmemethoden haben, sind sie nicht zwangsläufig für dieselbe Verpackungsstruktur geeignet. Serum kann in einer Pipettenflasche oder Airless-Flasche abgefüllt werden, Gesichtscreme in einem Cremetiegel, Lotion in einer Pumpflasche und Reiniger in einer Kosmetiktube, Pumpflasche oder einer anderen Struktur, die zur tatsächlichen Formulierung passt.

Um trotzdem eine einheitliche hochwertige Hautpflegeverpackung zu schaffen, müssen nicht alle Produkte in Behälter mit exakt demselben Erscheinungsbild gezwungen werden. Sinnvoller ist es, aus vorhandenen Verpackungsmodellen solche auszuwählen, deren visuelle Richtungen miteinander harmonieren, und anschließend über gleiche oder ähnliche Farbwelten, Logogestaltung, Druckpositionen und Oberflächenveredelungen Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Verpackungen herzustellen. Auch bei unterschiedlichen Strukturen können Verbraucher so beim gemeinsamen Anblick der Produkte selbstverständlich erkennen, dass sie zu derselben Markenlinie gehören.

Einheitlichkeit innerhalb einer Verpackungsfamilie bedeutet nicht, dass alle Verpackungsstrukturen identisch sein müssen. Entscheidend ist, dass unterschiedliche Produkte durch Farbe, Logo, Veredelung und Gesamtwirkung dieselbe visuelle Markensprache teilen.

LumLun Hautpflege-Verpackungsfamilie mit Serum-Pipettenflasche, Cremetiegel, Lotion-Pumpflasche und Kosmetiktube in einer einheitlichen Markenrichtung

Die Faltschachtel sollte die bereits von der Primärverpackung festgelegte Richtung fortführen

Bei Produkten mit einer Kosmetik-Faltschachtel ist die Schachtel häufig das Erste, was Verbraucher sehen. Deshalb sollte auch die Sekundärverpackung mit der visuellen Richtung von Flasche, Tiegel oder Tube übereinstimmen. Wenn die Primärverpackung bereits sehr schlicht und in zurückhaltenden Farben gestaltet ist, die Faltschachtel aber plötzlich viele stark gesättigte Farben, komplexe Grafiken und sehr dichte Verzierungen verwendet, kann zwischen beiden Verpackungsebenen ein deutlicher visueller Bruch entstehen.

Die Faltschachtel muss nicht exakt genauso aussehen wie die innere Verpackung, kann aber bereits festgelegte Kernelemente weiterführen, etwa die Hauptfarbe der Marke, die Logogröße, die typografische Richtung oder ein zentrales Veredelungsverfahren. Wenn die Flasche eine gezielte goldene Heißfolienprägung verwendet, kann auch die Faltschachtel Gold in angemessenem Umfang aufnehmen; wenn die Primärverpackung eine sehr klare matte Richtung verfolgt, kann auch die Außenverpackung entsprechend zurückhaltend bleiben.

So entsteht vom Karton bis zum eigentlichen Produkt ein vollständiges Markensystem statt zweier voneinander unabhängiger Gestaltungen. Bei Luxus-Kosmetikverpackungen gilt: Primärverpackung und Faltschachtel sollten möglichst aus derselben Markenrichtung heraus entwickelt werden.

LumLun Luxus-Kosmetikverpackungen mit abgestimmter Primärverpackung, Faltschachteln und Vorserienmustern zur abschließenden Prüfung der Gesamtwirkung

Ein Referenzbild kann die Richtung festlegen helfen, ersetzt aber kein reales Muster

Viele Kunden beginnen ein Verpackungsprojekt mit einer Verpackung einer Marke, die ihnen gefällt, einem Referenzbild oder einer Designvisualisierung. Solche Unterlagen sind sehr hilfreich, weil sie dem Lieferanten schneller vermitteln, welche Form, Farbe, Oberflächenwirkung und visuelle Gesamtrichtung gewünscht ist. Gleichzeitig können sie als wichtige Grundlage dienen, um ein identisches oder ähnliches vorhandenes Verpackungsmodell zu finden.

Ein Referenzbild ist jedoch nicht mit dem späteren realen Produkt gleichzusetzen. Bildschirmfarben, Materialreflexionen, Transparenz und Metalleffekte können von der tatsächlichen Verpackung abweichen. Selbst wenn ein sehr ähnlich aussehendes reales Modell gefunden wird, müssen Farbe, Logo und Oberflächenveredelung am physischen Produkt bestätigt werden. Ein sinnvoller Ablauf besteht daher gewöhnlich darin, anhand des Referenzbildes zunächst ein identisches oder ähnliches reales Verpackungsmodell zu finden, anschließend Farbe, Logo und Veredelungsrichtung festzulegen und das Endergebnis schließlich mit einem Vorserienmuster zu prüfen.

Dieser Schritt ist bei hochwertigen Verpackungen besonders wichtig, weil ein großer Teil der wahrgenommenen Wertigkeit aus sehr feinen Unterschieden entsteht, etwa aus Farbsättigung, Mattierungsgrad, Glanz der Heißfolienprägung und tatsächlicher Logogröße. Solche Details lassen sich anhand einer Computervisualisierung allein nur schwer vollständig beurteilen.

Das Vorserienmuster ist eine wichtige Phase zur Bestätigung der hochwertigen Gesamtwirkung

Nachdem Verpackungsmodell, Farbe, Logo und Oberflächenverfahren festgelegt wurden, ermöglicht ein Vorserienmuster der Marke, das reale Endprodukt vor der Serienproduktion zu sehen. In dieser Phase wird nicht nur geprüft, ob das Logo korrekt gedruckt wurde. Ebenso wichtig ist, ob die tatsächliche Farbe dem bestätigten Standard nahekommt, ob matte, glänzende, mattierte oder beschichtete Oberflächen den Erwartungen entsprechen, ob Position und Größe von Druck und Heißfolienprägung passend sind und ob Faltschachtel und Primärverpackung im Zusammenspiel harmonieren.

Umfasst das Projekt mehrere Artikel, können die Muster der verschiedenen Produkte auch gemeinsam betrachtet werden, um zu prüfen, ob Farbe, Logo und Veredelungsverfahren eine einheitliche visuelle Markensprache bilden. Auf diese Weise lassen sich deutliche Abweichungen innerhalb der gesamten Linie leichter erkennen als bei der Einzelprüfung jedes Produkts.

Daher sollte die hochwertige Gesamtwirkung letztlich an realen Verpackungen beurteilt werden und nicht ausschließlich anhand von Visualisierungen oder Bildschirmdarstellungen. Visualisierungen helfen bei der Richtungsfindung, doch vor Beginn der Serienproduktion sollte die Marke die tatsächliche Kombination aus realen Materialien, realen Farben und realen Veredelungen sehen.

Wirklich hochwertige Verpackung bedeutet, dass jede Entscheidung derselben Richtung folgt

Für Luxus-Kosmetikverpackungen gibt es keine feste Vorlage. Transparente Verpackungen können hochwertig wirken, ebenso einfarbige; ein doppelwandiger Tiegel kann deutliche visuelle Tiefe schaffen, während auch ein einfacher PP-Cremetiegel sehr sauber wirken kann; Heißfolienprägung kann zum visuellen Schwerpunkt werden, doch auch ohne Metalleffekte lässt sich eine hochwertige Verpackung umsetzen.

Entscheidend ist, ob das gesamte Verpackungsprojekt eine klare und einheitliche Richtung besitzt. Ein sinnvoller Entwicklungsablauf besteht gewöhnlich darin, zunächst entsprechend Produkt und Markenpositionierung ein passendes vorhandenes vollständiges Verpackungsmodell auszuwählen, anschließend die Farbrichtung festzulegen und danach Logo, Druck und Oberflächenveredelung zu bestimmen. Wird eine Faltschachtel benötigt, sollte auch sie die bereits entwickelte Markenoptik fortsetzen. Bei Projekten mit mehreren Artikeln müssen ebenfalls nicht zwangsläufig identische Verpackungen eingesetzt werden; unterschiedliche Modelle können durch Farbe, Logo und Veredelung zu einer einheitlichen Verpackungsfamilie verbunden werden.

Ein hochwertiger Eindruck entsteht nicht durch die Anzahl der eingesetzten Verfahren, sondern dadurch, dass Verpackungsmodell, Farbe, Logo, Oberflächenveredelung und Faltschachtel gemeinsam dieselbe Markenrichtung ausdrücken. Wenn diese Elemente ausreichend einheitlich sind, kann selbst eine sehr schlichte Verpackung vollständig, klar und unverwechselbar hochwertig wirken.

Nächster Schritt

Konkrete Verpackungsmodelle für Ihr Projekt prüfen

Vergleichen Sie zuerst konkrete Modelle und bestätigen Sie anschließend Füllmenge, Material, Dosierkomponenten, Veredelung, Bestellmenge und Kompatibilität.